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14.09.2006 - 40/2006

Anschlusserklärung an Nr. 39
Fehlgeschlagene Anschläge auf Regionalzüge in Dortmund und Koblenz:
Haftbefehl gegen syrischen Studenten Fadi A. S. aufgehoben

Auf Antrag der Bundesanwaltschaft hat der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofes heute (14. September 2006) den Haftbefehl vom 26. August 2006 gegen den

23 Jahre alten syrischen Staatsangehörigen Fadi A. S. aus Konstanz

aufgehoben. Der Beschuldigte war am 25. August 2006 durch Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg in Konstanz wegen Verdachts der Beteiligung an den fehlgeschlagenen Anschlägen auf Regionalzüge in Dortmund und Koblenz festgenommen worden (siehe Pressemitteilungen der Bundesanwaltschaft vom 24. und 25. August 2006, Nr. 38 und 39, abrufbar im Internet unter www.Generalbundesanwalt/de/Aktuelles/Pressemitteilungen2006). Der gegen den Beschuldigten bestehende Verdacht hat sich durch weitere Ermittlungen, insbesondere durch die nunmehr durchgeführte richterliche Vernehmung des im Libanon festgenommenen Mitbeschuldigten Jihad H., nicht in einer Weise erhärten lassen, die die weitere Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft rechtfertigt.

Die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten Youssef E.H. dauert an. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen alle drei namentlich bekannte Beschuldigte weiterhin wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, des versuchten Mordes in einer Vielzahl von Fällen und des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

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